Report · Kanton Zürich 2026

Baulandpreise Kanton Zürich 2026: Was ist der Boden wert?

Amtliche Preise für Wohnbauland in allen 160 Gemeinden, mit der Veränderung über zehn Jahre. Und was die Zahlen für Ihr Haus und Ihr Grundstück bedeuten.

Kostenlose Einordnung Kostenlos und unverbindlich · Antwort persönlich von Dominik Devaja
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Amtliche Daten Kanton Zürich · Stand 2025/Q4 · 2022–2025 provisorisch · Stand 14. Oktober 2026 · Dominik Devaja

Auf dieser Seite
  1. Was kostet ein Quadratmeter Bauland im Kanton Zürich?
  2. Warum kostet Bauland in der Stadt Zürich 18-mal mehr als in Flaach?
  3. Wo ist Bauland in den letzten zehn Jahren am stärksten gestiegen?
  4. Was sagt der Modellpreis Ihrer Gemeinde, und was sagt er nicht?
  5. Wie viel vom Wert Ihres Hauses ist eigentlich das Land?
  6. Was bedeutet die Zahl «Haus pro m² Land» in der Tabelle?
  7. Altes Haus, grosses Grundstück: Wann zählt vor allem das Land?
  8. Welche Abgaben und Steuern fallen beim Verkauf von Bauland an?
  9. Wie sind die Zahlen entstanden, und wie aktuell sind sie?
  10. Häufige Fragen

Angenommen, das Haus ist 1974 gebaut, das Dach zweimal geflickt, die Küche von 1998. Im Quartier stehen inzwischen Neubauten mit vier Wohnungen, wo früher ein einzelnes Haus stand. Und irgendwann sagt jemand am Familientisch: «Eigentlich ist es das Land, das etwas wert ist.»

Stimmt das? Und wie viel ist dieses Land wert? Der Kanton Zürich veröffentlicht dazu Zahlen für jede Gemeinde. Kaum jemand liest sie, weil sie in Rohdaten stecken. Hier stehen sie geordnet: mit dem, was sie sagen, und mit dem, was sie nicht sagen.

Und was heisst das in Franken, für ein ganz gewöhnliches Grundstück?

Rechenbeispiel

Rechnerisch: 600 Quadratmeter Wohnbauland an fünf Orten

Annahme: 600 m² Wohnbauland, multipliziert mit dem Preis pro m². Gemeinden mit dem Modellpreis 2025, der Kanton mit dem bezahlten Median 2021–2025. Kein Wert eines bestimmten Grundstücks.

Flaach (435 Franken pro m²)
CHF 261'000
Ganzer Kanton (1'742 Franken pro m²)
CHF 1'045'200
Uster (2'203 Franken pro m²)
CHF 1'321'800
Küsnacht (4'522 Franken pro m²)
CHF 2'713'200
Stadt Zürich (7'836 Franken pro m²)
CHF 4'701'600
Unterschied Stadt Zürich zu Flaach
CHF 4'440'600
Eigene Rechnung mit den Werten des Amts für Statistik und Daten, Datensatz «Immobilienpreise im Kanton Zürich», Stand 2025/Q4 · Richtwert ohne Gewähr

Alle 160 Gemeinden

Was kostet Bauland in Ihrer Gemeinde?

Franken pro Quadratmeter Wohnbauland, 2025, nach dem Bodenpreismodell des Kantons. Daneben die typische Bandbreite und der Wert vor zehn Jahren. Zum Vergleich der ganze Kanton: 1'742 Franken, bezahlt in den Jahren 2021–2025.

Baulandpreise 2025, alle Gemeinden im Kanton Zürich
Gemeinde Bauland 2025 Spanne Bauland 2015 10 Jahre Haus pro m² Land
Adliswil 2'338 1'643–3'300 1'185 +97,3 % –
Aesch 1'895 1'325–2'715 1'178 +60,9 % –
Aeugst a.A. 1'577 1'125–2'260 972 +62,2 % –
Affoltern a.A. 1'978 1'391–2'794 1'085 +82,3 % 3'474
Altikon 501 350–715 379 +32,2 % –
Andelfingen 978 683–1'402 560 +74,6 % 1'884
Bachenbülach 1'711 1'190–2'436 1'033 +65,6 % –
Bachs 829 577–1'192 592 +40 % –
Bäretswil 1'491 1'047–2'112 847 +76 % –
Bassersdorf 1'988 1'406–2'802 1'072 +85,4 % 4'064
Bauma 471 334–662 361 +30,5 % 1'115
Benken 1'031 715–1'453 611 +68,7 % –
Berg a.I. 463 324–661 391 +18,4 % –
Birmensdorf 2'039 1'447–2'896 1'162 +75,5 % –
Bonstetten 2'335 1'634–3'342 1'252 +86,5 % 3'835
Boppelsen 1'636 1'116–2'416 1'011 +61,8 % –
Brütten 2'321 1'623–3'367 1'229 +88,9 % –
Bubikon 1'451 1'015–2'051 865 +67,7 % –
Buch a.I. 555 386–806 494 +12,3 % –
Buchs 1'601 1'139–2'270 1'042 +53,6 % –
Bülach 2'536 1'787–3'559 1'245 +103,7 % 2'434
Dachsen 906 640–1'291 560 +61,8 % –
Dägerlen 688 483–983 526 +30,8 % –
Dällikon 1'787 1'250–2'547 1'097 +62,9 % –
Dänikon 1'596 1'109–2'283 950 +68 % –
Dättlikon 1'210 841–1'744 758 +59,6 % –
Dielsdorf 1'809 1'276–2'580 960 +88,4 % –
Dietikon 1'926 1'356–2'701 1'118 +72,3 % 2'998
Dietlikon 2'417 1'720–3'453 1'246 +94 % –
Dinhard 1'053 731–1'512 665 +58,3 % –
Dorf 729 513–1'032 551 +32,3 % –
Dübendorf 3'092 2'160–4'400 1'445 +114 % 3'430
Dürnten 989 702–1'390 618 +60 % 2'404
Egg 2'196 1'536–3'097 1'190 +84,5 % 3'527
Eglisau 944 667–1'351 638 +48 % –
Elgg 1'055 749–1'497 670 +57,5 % –
Ellikon a.d.Th. 640 448–923 529 +21 % –
Elsau 1'109 788–1'551 633 +75,2 % –
Embrach 1'415 998–1'996 859 +64,7 % 4'036
Erlenbach 4'446 3'150–6'328 2'362 +88,2 % 6'990
Fällanden 1'765 1'247–2'528 993 +77,7 % –
Fehraltorf 1'995 1'411–2'850 1'050 +90 % –
Feuerthalen 998 700–1'406 546 +82,8 % –
Fischenthal 517 366–737 307 +68,4 % –
Flaach 435 309–620 405 +7,4 % –
Flurlingen 1'334 931–1'890 706 +89 % –
Freienstein-Teufen 1'007 705–1'450 732 +37,6 % –
Geroldswil 2'260 1'581–3'206 1'283 +76,1 % 3'229
Glattfelden 1'076 764–1'512 618 +74,1 % –
Gossau 1'491 1'066–2'123 873 +70,8 % 2'543
Greifensee 2'111 1'467–3'049 1'211 +74,3 % –
Grüningen 1'372 963–1'969 772 +77,7 % –
Hagenbuch 687 479–975 523 +31,4 % –
Hausen a.A. 1'854 1'312–2'610 984 +88,4 % –
Hedingen 2'036 1'436–2'903 1'071 +90,1 % 3'984
Henggart 1'472 1'019–2'109 851 +73 % –
Herrliberg 5'582 3'955–7'913 2'430 +129,7 % 6'360
Hettlingen 1'782 1'270–2'510 1'004 +77,5 % 2'546
Hinwil 1'264 895–1'770 790 +60 % 2'558
Hittnau 1'191 841–1'677 734 +62,3 % –
Hochfelden 1'350 930–1'988 755 +78,8 % –
Hombrechtikon 1'139 802–1'619 777 +46,6 % 3'389
Horgen 1'957 1'385–2'774 1'146 +70,8 % 7'877
Höri 1'049 744–1'483 707 +48,4 % –
Hüntwangen 944 668–1'338 638 +48 % –
Hüttikon 767 538–1'108 692 +10,8 % –
Illnau-Effretikon 1'657 1'171–2'327 872 +90 % 2'774
Kappel a.A. 1'582 1'109–2'258 860 +84 % –
Kilchberg 5'077 3'619–7'190 2'243 +126,3 % –
Kleinandelfingen 504 354–715 426 +18,3 % –
Kloten 2'043 1'424–2'897 1'146 +78,3 % –
Knonau 1'550 1'079–2'212 956 +62,1 % –
Küsnacht 4'522 3'226–6'376 2'478 +82,5 % 5'688
Langnau a.A. 2'201 1'572–3'118 1'187 +85,4 % 3'251
Laufen-Uhwiesen 968 687–1'372 583 +66 % –
Lindau 1'265 888–1'775 765 +65,4 % 2'554
Lufingen 957 667–1'392 804 +19 % –
Männedorf 3'189 2'258–4'532 1'646 +93,7 % 4'844
Marthalen 749 523–1'061 520 +44 % –
Maschwanden 850 587–1'233 559 +52,1 % –
Maur 2'140 1'517–3'032 1'227 +74,4 % 3'322
Meilen 2'998 2'119–4'234 1'832 +63,6 % 4'427
Mettmenstetten 1'834 1'310–2'589 1'077 +70,3 % –
Mönchaltorf 1'318 922–1'864 850 +55,1 % 6'285
Neerach 1'709 1'201–2'412 1'078 +58,5 % –
Neftenbach 1'445 1'021–2'038 819 +76,4 % –
Niederglatt 1'928 1'356–2'735 1'002 +92,4 % –
Niederhasli 1'889 1'331–2'718 1'018 +85,6 % 2'897
Niederweningen 1'510 1'059–2'157 869 +73,8 % –
Nürensdorf 2'369 1'672–3'359 1'163 +103,7 % 2'614
Oberembrach 1'253 852–1'846 835 +50,1 % –
Oberengstringen 2'379 1'676–3'391 1'430 +66,4 % –
Oberglatt 989 697–1'410 709 +39,5 % –
Oberrieden 3'293 2'334–4'676 1'646 +100,1 % –
Oberweningen 1'431 994–2'046 892 +60,4 % –
Obfelden 1'456 1'043–2'074 840 +73,3 % 2'540
Oetwil a.d.L. 1'668 1'148–2'405 1'085 +53,7 % –
Oetwil a.S. 1'266 897–1'788 889 +42,4 % –
Opfikon 3'614 2'558–5'072 1'598 +126,2 % –
Ossingen 696 489–996 475 +46,5 % –
Otelfingen 957 673–1'365 750 +27,6 % –
Ottenbach 1'367 959–1'948 776 +76,2 % –
Pfäffikon 2'270 1'602–3'193 1'139 +99,3 % 3'147
Pfungen 1'058 737–1'516 651 +62,5 % –
Rafz 1'008 711–1'429 675 +49,3 % –
Regensberg 991 651–1'510 679 +45,9 % –
Regensdorf 2'439 1'738–3'473 1'237 +97,2 % 2'784
Rheinau 568 397–800 422 +34,6 % –
Richterswil 2'028 1'433–2'858 1'073 +89 % 5'396
Rickenbach 901 639–1'277 656 +37,3 % –
Rifferswil 1'253 867–1'781 787 +59,2 % –
Rorbas 693 484–989 509 +36,1 % –
Rümlang 1'866 1'301–2'671 1'021 +82,8 % –
Rüschlikon 6'690 4'761–9'552 2'417 +176,8 % –
Russikon 1'145 808–1'615 804 +42,4 % 2'864
Rüti 1'197 847–1'673 717 +66,9 % 2'238
Schlatt 560 394–792 380 +47,4 % –
Schleinikon 916 640–1'329 666 +37,5 % –
Schlieren 2'929 2'069–4'211 1'523 +92,3 % –
Schöfflisdorf 1'634 1'134–2'354 980 +66,7 % –
Schwerzenbach 1'950 1'363–2'776 1'021 +91 % –
Seegräben 1'708 1'193–2'454 938 +82,1 % –
Seuzach 2'031 1'434–2'888 1'149 +76,8 % 2'658
Stadel 979 696–1'413 642 +52,5 % –
Stäfa 2'991 2'117–4'218 1'500 +99,4 % 4'960
Stallikon 864 599–1'244 683 +26,5 % 3'385
Stammheim 642 459–899 425 +51,1 % –
Steinmaur 1'274 892–1'813 827 +54,1 % –
Thalheim a.d.Th. 519 362–744 390 +33,1 % –
Thalwil 3'259 2'297–4'620 1'714 +90,1 % 5'677
Trüllikon 570 397–805 425 +34,1 % –
Truttikon 491 339–703 366 +34,2 % –
Turbenthal 853 607–1'201 565 +51 % –
Uetikon a.S. 4'114 2'908–5'859 1'634 +151,8 % –
Uitikon 4'115 2'926–5'820 2'066 +99,2 % –
Unterengstringen 3'153 2'224–4'483 1'659 +90,1 % –
Urdorf 3'038 2'125–4'279 1'410 +115,5 % –
Uster 2'203 1'567–3'107 1'178 +87 % 3'635
Volken 600 408–891 428 +40,2 % –
Volketswil 2'131 1'510–3'007 1'154 +84,7 % 3'556
Wädenswil 1'558 1'110–2'205 1'067 +46 % 3'921
Wald 753 535–1'064 460 +63,7 % 1'541
Wallisellen 3'373 2'396–4'753 1'562 +115,9 % 4'250
Wangen-Brüttisellen 1'587 1'120–2'254 1'008 +57,4 % –
Wasterkingen 552 390–796 396 +39,4 % –
Weiach 798 563–1'136 539 +48,1 % –
Weiningen 2'071 1'459–2'909 1'264 +63,8 % 2'955
Weisslingen 904 637–1'282 664 +36,1 % –
Wettswil a.A. 3'452 2'439–4'916 1'498 +130,4 % 4'662
Wetzikon 2'580 1'851–3'612 1'162 +122 % 2'421
Wiesendangen 1'646 1'171–2'333 873 +88,5 % 2'889
Wil 943 664–1'354 610 +54,6 % –
Wila 636 452–910 443 +43,6 % –
Wildberg 656 461–955 507 +29,4 % –
Winkel 2'968 2'063–4'203 1'398 +112,3 % –
Winterthur 2'349 1'661–3'276 1'141 +105,9 % 3'534
Zell 524 371–734 392 +33,7 % –
Zollikon 5'133 3'658–7'140 2'714 +89,1 % 4'606
Zumikon 4'758 3'388–6'684 2'183 +118 % –
Zürich 7'836 5'577–10'954 3'070 +155,2 % 6'996

Franken pro m². «Bauland»: Modell-Median des Amts für Statistik und Daten (Datensatz «Immobilienpreise im Kanton Zürich», Stand 2025/Q4), jährlich rückwirkend neu berechnet, 2022 bis 2025 provisorisch. «Spanne»: unteres und oberes Viertel des Modells. «Haus pro m² Land»: Median-Kaufpreis eines Einfamilienhauses 2025 geteilt durch die Grundstücksfläche, inklusive Gebäude, ab 15 Verkäufen. Alle Daten als CSV

Was kostet ein Quadratmeter Bauland im Kanton Zürich?

Wer zwischen 2021 und 2025 im Kanton Wohnbauland kaufte, zahlte in der Mitte 1'742 Franken pro Quadratmeter.1 Das ist der Median aus 1'362 Verkäufen: Die Hälfte lag darüber, die Hälfte darunter. Ein Viertel der Verkäufe lag unter 900 Franken, ein Viertel über 2'896 Franken.1

In den Jahren 2011 bis 2015 lag derselbe Wert bei 800 Franken.1 Der Preis hat sich in zehn Jahren also mehr als verdoppelt. Das Amt fasst dafür jeweils fünf Jahre zusammen. Der Grund: Es wird heute deutlich weniger unbebautes Land verkauft als früher.2

Gezählt werden nur frei ausgehandelte Verkäufe von Bauland in Wohn- und Mischzonen.2 Erbschaften, Schenkungen und Zwangsverwertungen fehlen. Auch ein Haus zählt als Bauland, wenn es innert drei Jahren nach dem Verkauf einem neuen Wohnhaus weicht.2

Was das für Sie heisst: 1'742 Franken sind der Wert für den ganzen Kanton. Ihre Gemeinde kann weit darüber oder darunter liegen.

Bezahlte Preise für Wohnbauland nach Region, Franken pro m² (Median über fünf Jahre)
Region2011–20152021–2025
Stadt Zürich2'7976'747
Seegemeinden1'9913'115
Agglomerationsgemeinden1'0002'065
Stadt Winterthur7152'087
Landgemeinden5341'039
Ganzer Kanton8001'742
Quelle: Kanton Zürich, Amt für Statistik und Daten, Datensatz «Immobilienpreise im Kanton Zürich», Immobilienmarktregionen, Stand 2025/Q4. Die Zuteilung der Gemeinden legt das Amt fest. In der Stadt Winterthur beruhen die Jahre 2021–2025 auf 51 Verkäufen.

Warum kostet Bauland in der Stadt Zürich 18-mal mehr als in Flaach?

Im Modell 2025 kostet ein Quadratmeter Wohnbauland in der Stadt Zürich 7'836 Franken, in Flaach im Weinland 435 Franken.1 Das ist das 18-Fache. Dahinter folgen Rüschlikon mit 6'690, Herrliberg mit 5'582 und Zollikon mit 5'133 Franken. Am unteren Ende stehen neben Flaach auch Berg am Irchel mit 463 und Bauma mit 471 Franken.

Als wichtigsten Preisfaktor nannte eine Studie des Kantons die Fahrzeit nach Zürich. Sie wertete rund 7'900 Verkäufe von Wohnbauland aus den Jahren 2006 bis 2015 aus.4 Weitere Faktoren waren der Steuerfuss, die Nähe zum Zürichsee und die Aussicht. Dazu kamen Arbeitsplätze, Schulen, Läden, der öffentliche Verkehr und der Lärm.4

19 Gemeinden liegen 2025 bei 3'000 Franken oder mehr, 48 Gemeinden unter 1'000 Franken.1

Was das für Sie heisst: Beim Bauland entscheidet die Lage noch stärker als beim fertigen Haus. Ihre Gemeinde finden Sie in der Tabelle.

Wo ist Bauland in den letzten zehn Jahren am stärksten gestiegen?

Am stärksten in Rüschlikon. Dort stieg der Modellpreis von 2'417 Franken im Jahr 2015 auf 6'690 Franken im Jahr 2025, ein Plus von 176,8 Prozent.1 Es folgen die Stadt Zürich mit 155,2 Prozent und Uetikon am See mit 151,8 Prozent. Dahinter liegen Wettswil am Albis, Herrliberg, Kilchberg, Opfikon und Wetzikon, alle über 120 Prozent.

In 17 der 160 Gemeinden hat sich der Preis in zehn Jahren mindestens verdoppelt. Gesunken ist er in keiner einzigen Gemeinde. Am wenigsten zugelegt haben Flaach mit 7,4 Prozent, Hüttikon mit 10,8 Prozent und Buch am Irchel mit 12,3 Prozent.1

Über zwanzig Jahre ist der Abstand noch grösser. Im Modell kostet Bauland in Rüschlikon heute 6,6-mal so viel wie 2005, in Flaach 11 Prozent mehr.1

Was das für Sie heisst: Wer sein Grundstück vor Jahrzehnten gekauft hat, sitzt oft auf einem grossen Gewinn. Das freut, hat beim Verkauf aber Folgen für die Steuer.

Was sagt der Modellpreis Ihrer Gemeinde, und was sagt er nicht?

Der Modellpreis ist eine Schätzung des Kantons für das mittlere Preisniveau in einer Gemeinde.2 Das Modell nimmt die geglättete Preisentwicklung des ganzen Kantons. Dann schätzt es für jede Gemeinde, wie viel stärker oder schwächer die Preise dort wachsen.2 So gibt es auch für kleine Gemeinden mit wenigen Verkäufen einen Wert.

Was der Modellpreis nicht ist: der Preis Ihres Grundstücks. Zwei Parzellen in derselben Gemeinde können sich um ein Vielfaches unterscheiden. Es zählen die Lage im Ort, die Zone und die Ausnützung, also wie viel Fläche Sie bauen dürfen. Dazu kommen die Form der Parzelle und die Erschliessung, also Zufahrt, Wasser und Strom.

Deshalb zeigt die Tabelle auch eine Spanne. Die mittlere Hälfte der Modellpreise liegt darin. In Uster sind das 1'567 bis 3'107 Franken.1

Was das für Sie heisst: Die Gemeindezahl ist ein Startpunkt, kein Preisschild. Für Ihre Parzelle zählen Zone, Bauordnung und Ausnützung.

Die Tabelle zeigt Ihre Gemeinde. Was Ihr Grundstück wert ist, hängt von Zone, Ausnützung und Lage ab. Das ordne ich mit Ihnen ein, kostenlos.

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Wie viel vom Wert Ihres Hauses ist eigentlich das Land?

Eine amtliche Prozentzahl dafür gibt es im Kanton Zürich nicht. Der Kanton beziffert den Anteil des Landes am Hauswert nirgends. Wer Ihnen einen festen Prozentsatz nennt, schätzt also.

Amtlich ist nur die Formel für den Steuerwert. Bei einem Einfamilienhaus ist er Landwert plus Zeitbauwert.5 Der Zeitbauwert ist der Neubauwert minus eine Entwertung für das Alter. Sie beträgt 1 Prozent pro Jahr, nach der Weisung 2026 höchstens 40 Prozent.5 Bei Stockwerkeigentum zählt der Anteil am Land.5

Daraus folgt eine Faustregel, keine amtliche Zahl. Das Gebäude verliert mit jedem Jahr an Steuerwert, bis die Grenze erreicht ist. Das Land ist in den letzten zehn Jahren in jeder Zürcher Gemeinde teurer geworden.1 Bei einem älteren Haus macht das Land deshalb meist einen wachsenden Teil des Werts aus.

Was das für Sie heisst: Der Steuerwert ist nicht der Marktwert. Für eine ehrliche Zahl braucht es eine Bewertung von Haus und Land.

Was bedeutet die Zahl «Haus pro m² Land» in der Tabelle?

Die letzte Spalte zeigt den Median-Kaufpreis eines Einfamilienhauses 2025, geteilt durch die Fläche seines Grundstücks.3 Das Haus ist darin enthalten. Der Kanton weist diese Zahl nur aus, wo es mindestens 15 Verkäufe gab.3 Deshalb steht sie bei 52 Gemeinden.

In Uster kostete ein Einfamilienhaus im Median 3'635 Franken pro Quadratmeter Grundstück.3 Das Bauland-Modell liegt dort bei 2'203 Franken.1 In der Stadt Zürich ist es umgekehrt: 6'996 Franken für das Haus, 7'836 Franken für das Bauland.

Daran sehen Sie: Beide Zahlen stammen aus verschiedenen Verkäufen und sind anders berechnet. Sie dürfen sie nicht voneinander abziehen, um den Wert Ihres Hauses zu erhalten. Die Kennzahl hilft beim Vergleich zwischen Gemeinden. Sie zeigt, was ein Einfamilienhaus dort pro Quadratmeter Land typischerweise kostet.

Was das für Sie heisst: Die Kennzahl ordnet Ihre Gemeinde ein. Für Ihr Haus zählen Zustand, Wohnfläche und die Lage auf der Parzelle.

Altes Haus, grosses Grundstück: Wann zählt vor allem das Land?

Angenommen, ein Einfamilienhaus aus den Sechzigerjahren steht auf 1'200 Quadratmetern. Die Zone erlaubt heute deutlich mehr Wohnfläche. Für einen Bauträger ist das Haus dann vor allem ein Kostenpunkt, denn der Abbruch kostet Geld. Er rechnet mit dem Land.

Die Statistik des Kantons bildet genau das ab. Wird ein verkauftes Haus innert drei Jahren durch ein neues Wohnhaus ersetzt, zählt der Verkauf rückwirkend als Bauland.2 Laut Amt lohnt sich ein solcher Ersatz vor allem an teuren Lagen.2

Eine feste Schwelle, ab wann sich das lohnt, gibt es nicht. Das Prinzip ist aber klar: Je höher der Bodenwert im Vergleich zum Wert des alten Hauses, desto eher wird es zum Abbruchobjekt. Dann kommen zwei Arten von Käufern infrage: Familien, die umbauen, und Bauträger, die neu bauen.

Was das für Sie heisst: Klären Sie vor dem Inserat, was Ihr Grundstück zulässt. Erst dann wissen Sie, wen Sie ansprechen.

Welche Abgaben und Steuern fallen beim Verkauf von Bauland an?

Zuerst der Mehrwertausgleich, eine Abgabe auf den Wertgewinn durch eine Zonenänderung. Das Gesetz gilt seit 2021. Wurde Ihr Land eingezont, schulden Sie dem Kanton 20 Prozent des Mehrwerts, ab 30'000 Franken Mehrwert.6 Fällig wird das beim Verkauf oder beim Bauen.6

Bei einer Auf- oder Umzonung kann die Gemeinde höchstens 40 Prozent erheben, nach Abzug von 100'000 Franken.6 Das gilt nur, wenn sie es beschlossen hat, und meist erst ab einer Fläche von 1'200 bis 2'000 m².6 Der Verkauf allein löst hier nichts aus.7 Die Pflicht geht auf die Käuferschaft über.6 Mehr zum Mehrwertausgleich.

Dann die Grundstückgewinnsteuer auf Ihren Gewinn. Der Tarif reicht von 10 bis 40 Prozent.8 Ab fünf vollen Jahren Besitz sinkt sie um 5 Prozent, ab 20 Jahren um 50 Prozent.8 Liegt der Kauf über 20 Jahre zurück, dürfen Sie den Verkehrswert von vor 20 Jahren anrechnen.8 Ein bezahlter Mehrwertausgleich mindert den Gewinn.8

Was das für Sie heisst: Rechnen Sie Ihre Steuer durch, bevor Sie einen Preis nennen.

Wie sind die Zahlen entstanden, und wie aktuell sind sie?

Daten: Kanton Zürich, Amt für Statistik und Daten, Datensatz «Immobilienpreise im Kanton Zürich» (KTZH_00003158), Stand Handänderungsstatistik 2025/Q4, publiziert am 4. Mai 2026.1 Die Gemeindewerte sind Modellpreise für das einzelne Jahr, mit unterem und oberem Viertel. Kanton und Regionen zeigen bezahlte Preise, über fünf Jahre zusammengefasst. Die Spalte «Haus pro m² Land» stammt aus dem Datensatz der Freihandverkäufe (KTZH_00000077).3 Alle amtlichen Werte sind unverändert übernommen. Prozent-Veränderungen, Vielfache und das Rechenbeispiel habe ich selbst gerechnet.

Grenzen: Das Modell wird jedes Jahr für den ganzen Zeitraum neu berechnet. Die Werte 2022 bis 2025 sind provisorisch.1 Weil ein Abbruch erst nach bis zu drei Jahren erkannt wird, steigen provisorische Preise laut Amt in der Regel noch.2 Zudem modernisiert das Amt seine Datengrundlage und will das Angebot im nächsten Jahr neu strukturieren.1 Die Reihe kann 2027 also anders aussehen. Massgebend ist jeweils die neueste Veröffentlichung des Kantons.

Zitiervorschlag: «Immosmile GmbH, Baulandpreise Kanton Zürich 2026, auf Basis des Kantons Zürich, Amt für Statistik und Daten, Datensatz ‹Immobilienpreise im Kanton Zürich›». Die Daten stehen unter der Gemeindetabelle als CSV-Datei frei zur Verfügung, mit Quellenangabe.

Häufige Fragen zu den Baulandpreisen

Ist der Modellpreis der Wert meines Grundstücks?

Nein. Er schätzt das mittlere Preisniveau Ihrer Gemeinde. Was Ihr Grundstück wert ist, hängt von Lage, Zone, Ausnützung, Form und Erschliessung ab. Dafür braucht es eine Einordnung Ihrer Parzelle.

Warum liegt der Kantonswert tiefer als viele Gemeindewerte am See?

Der Kantonswert ist der Median aller bezahlten Preise. Von den 1'362 Verkäufen der Jahre 2021 bis 2025 lagen 957 in Land- und Agglomerationsgemeinden, wo Bauland günstiger ist. Das zieht den Wert nach unten.

Warum sind die Zahlen 2022 bis 2025 provisorisch?

Ob ein Hausverkauf als Baulandverkauf zählt, zeigt sich erst, wenn innert drei Jahren neu gebaut wird. Der Kanton ordnet solche Verkäufe rückwirkend zu. Provisorische Preise steigen laut Amt deshalb in der Regel noch.

Gibt es auch Preise für Gewerbe- oder Landwirtschaftsland?

Diese Seite zeigt nur Wohnbauland in Wohn- und Mischzonen. Gewerbe-, Industrie- und Landwirtschaftsland weist der Kanton auf seiner Themenseite zu den Bodenpreisen separat aus.

Darf ich die Zahlen weiterverwenden?

Ja. Die amtlichen Daten stehen unter einer freien Lizenz, die Quellenangabe ist Pflicht. Nennen Sie das Amt für Statistik und Daten des Kantons Zürich und den Datensatz. Für unsere Zusammenstellung freuen wir uns über einen Hinweis auf Immosmile.

Allgemeine Information ohne Gewähr, keine Beratung im Einzelfall. Massgeblich sind Gesetz, Veranlagung und die Beratung durch Fachpersonen für Ihre Situation. Nutzungsbedingungen

Ihr Grundstück, nicht der Median

Was ist Ihr Grundstück wirklich wert?

Ich schaue mir Zone, Ausnützung und Lage Ihrer Parzelle an und ordne die Zahl der Gemeinde für Sie ein. Kostenlos und unverbindlich.

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